Hintergrundswissen
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Lücken in der OKP
Zahnarztleistungen, Seh- und Hörhilfen werden aktuell nicht oder nur in Spezialfällen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen. Dies stellt vor allem für Arme eine erhebliche…
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Organisation und Finanzierung des Gesundheitswesens
In der Schweiz ist der Bund zuständig für die übergeordnete Gesetzgebung im Bereich der Gesundheitspolitik. Die Umsetzung der Vorgaben und die entsprechenden Regelungen wie beispielsweise…
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Pharmapolitik
Bei der Entwicklung neuer Medikamente entscheiden sich die Pharmakonzerne in den letzten Jahrzehnten zunehmend für Produkte zur Behandlung chronischer Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck, Cholesterinerhöhung…
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Rationalisierung
Zur Rationalisierung (Effizienzsteigerung) gehören alle Massnahmen, die das Ziel verfolgen, einen höheren Output (Menge, Umsatz, Gewinn) mit demselben Input (Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe) zu erreichen. Rationalisieren…
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Rationierung
Bei Rationierung muss im Rahmen einer «Zwangssituation» auf Sinnvolles und Angemessenes verzichtet werden. Rationierung im Gesundheitswesen bedeutet die Verweigerung von nützlichen und berechtigten Gesundheitsleistungen oder…
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Spekulation um prämienfinanzierte Gewinne aus der Grundversorgung
Profitgier nimmt auch im Gesundheitswesen zu Der Wettbewerb im Gesundheitswesen macht einige Investor:innen reich und lässt die OKP-Prämien weiter ansteigen. Private und institutionelle Investor:innen haben…
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Spitalfinanzierung
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Stärkung von Grundversorgung und Pflege
Die Qualität des Gesundheitssystems eines Landes ist primär abhängig von der Qualität der Grundversorgung und nicht von hochtechnisierten Spitzenleistungen. Umso stossender ist es, dass in…
Begriffserklärungen
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Einheitliche Finanzierung ambulanter und stationärer Behandlungen
EFAS Aktuell und bis am 31.12.2027 werden im ambulanten Bereich die vollen Kosten durch die Krankenversicherer getragen. Patient:innen bezahlen das mit Kopfprämien und Selbstbeteiligungen. Im…
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Einheitskrankenkasse
Die Krankenkassen verursachen unnötige Kosten: Im Rahmen der Grundversicherung (OKP) müssen sie alle die genau gleiche Leistung erbringen und unterscheiden sich höchstens in der Frist…
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Fehlanreize durch Spital-Zusatzversicherungen
Spital-Zusatzversicherte können sich im Fall einer stationären Behandlung auf der Halbprivat- oder Privatabteilung eines öffentlichen oder privaten Spitales behandeln zu lassen. Die behandelnden Ärzt*innen dürfen…
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Individuelle Prämienverbilligung
Rund einem Drittel der Bevölkerung muss der Staat mit steuerfinanzierten individuellen Prämienverbilligungen (IPV) unter die Arme greifen, welche von der kantonalen Sozialversicherungsanstalt (SVA) verwaltet werden.…
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Krankenkassen
Die Krankenkassen sind privatrechtliche, nicht gewinnorientierte Unternehmen, deren Wurzeln ins vorletzte Jahrhundert zurückreichen. Sie sind zuständig für die OKP und die Deckung der Unfallkosten des…
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Krankenkassenprämien
Sie unterscheiden sich von Kanton zu Kanton und oft auch zwischen Stadt, Agglo und Land, nicht aber gemäss Einkommen und Vermögen. Kinder bis 18 und…
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Krankenpflege-Leistungsverordnung
In der Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) wird geregelt, welche medizinischen Leistungen im Rahmen der OKP obligatorisch zu vergüten sind. Die Vergütungspflicht diverser medizinischer Leistungen im Rahmen der…
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Krankenversicherungsgesetz
Es trat am 1.1.1996 in Kraft und löste damit das Kranken- und Unfallversicherungsgesetz (KUVG) von 1911 ab. Das Gesetz ist viel sozialer und solidarischer als…
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Leistungserbringer*Innen und Tarife
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Medizinalprodukte
Medizinalprodukte sind nicht-pharmazeutische Gegenstände, welche diagnostisch oder therapeutisch benötigt und teilweise von der OKP bezahlt werden. Sie werden in der Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) aufgelistet, wo sich auf Seite 13…
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Mittel und Gegenständeliste
Die Mittel- und Gegenständeliste (MiGeL) regelt den Zugang von «Mitteln und Gegenständen zur obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP). Bei der MiGeL geht es um vieles, vom Verbandsmaterial…
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Neue Pflegefinanzierung
Die Finanzierung von Pflegekosten wurde mit dem geänderten Bundesgesetz über die Krankenversicherung und dem neuen kantonalen Pflegegesetz per 1.1.2011 neu geregelt. Gemäss Pflegegesetz des Kantons…
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Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP)
Die Krankenversicherung ist in der Schweiz obligatorisch. Dazu haben sich alle Bewohner*innen bei einer der rund 50 vom Bund anerkannten Krankenkassen versichern zu lassen. Es…
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Selbstbeteiligungen
Es gibt zweierlei obligatorische Selbstbeteiligungen: Die ersten 300 Franken pro Kalenderjahr heissen Franchise. Für die Kosten zwischen 300 und 7’300 Franken, also für die nächsten…
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Spitäler
Die Spitäler, ursprünglich kirchlich betriebenen Siechenhäuser, wurden im letzten Jahrhundert vom Staat übernommen. In den beiden ersten Jahrzehnten nach dem Millennium wuchs der Privatisierungsdruck. Dem…
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SwissDRG
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TARMED
Der TARMED-Tarif (Tarif Medical) regelt die Vergütung ambulant erbrachter ärztlicher Leistungen in Praxen und Spitälern. Er gilt nicht für Zahnärzt*innen, Laboranalysen, Hebammenleistungen, Physio- und Ergotherapie,…
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TRIPS
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Unfall-Versicherungen
Für die obligatorische Unfallversicherung sind zu gleichen, gesetzlich festgelegten Bedingungen verschiedene private, gewinnorientierte Versicherungsgesellschaften zuständig sowie, für rund 50 % der obligatorisch Versicherten (RAV sowie…
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Unfallversicherungsgesetz
Im Rahmen des UVG werden Leistungen erbracht für Ereignisse, welche die Unfallkriterien gemäss Art. 4 des Allgemeinen Teils des Sozialversicherungsrechts (ATSG) erfüllen. Ein Unfall ist…
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Versicherungsvertragsgesetz
Das über hundert Jahr alte VVG regelt alle Privatversicherungen, von den Lebens- über alle Haftpflicht-, Sach- und medizinischen Zusatzversicherungen für Stationäre Leistungen (Halbprivat- und Privatversicherung)…
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Vertrags- bzw. Kontrahierungszwang
Aktuell können alle Ärzt*innen, welche über eine kantonale Praxisbewilligung verfügen sowie sämtliche Spitäler ihre ambulant erbrachten Leistungen den Krankenkassen in Rechnung stellen. So will das…