Kanton baut weiterhin auf Gratisarbeit bei Lehrpersonen

Das Ablehnung der Änderung des Lehrpersonalgesetzes bedeutet, dass wichtige Verbesserungen für die Lehrpersonen und die Volksschule vorerst ausbleiben.

Die Alternative Linke (AL) nimmt die Ablehnung der Änderung des Lehrpersonalgesetzes durch die Zürcher Stimmberechtigten mit grossem Bedauern zur Kenntnis. Das Abstimmungsresultat bedeutet, dass wichtige Verbesserungen für die Lehrpersonen und die Volksschule vorerst ausbleiben.

Die AL ist überzeugt, dass die Zürcher Schulen angesichts des anhaltenden Fachkräftemangels, steigender Anforderungen und hoher Arbeitsbelastung auf bessere Rahmenbedingungen angewiesen sind. Die abgelehnte Vorlage hätte einen Beitrag zur Stärkung des Lehrberufs und zur Sicherung der Bildungsqualität leisten können, indem es einen Teil der bisher gratis geleisteten Stunden vom Zürcher Lehrpersonal abgegolten hätte.

«Die Herausforderungen an unseren Schulen verschwinden nicht. Das heutige Nein löst keines der bestehenden Probleme. Leider verpassen wir, unseren Lehrpersonen mit Wertschätzung gegenüber zu treten. Weiterhin werden unbezahlte Überstunden für einen funktionierenden Schulbetrieb verlangt.», sagt Kantonsrätin Nicole Wyss. 

Für die AL bleibt eine starke öffentliche Volksschule zentral. Sie ist eine Voraussetzung für Chancengerechtigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade deshalb wird sich die AL weiterhin für attraktive Arbeitsbedingungen, genügend Ressourcen und eine nachhaltige Stärkung der öffentlichen Bildung einsetzen.

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Medienmitteilung der AL vom 27. September 2026.