Die Alternative Linke (AL) begrüsst die Annahme der Vorlage zur Selbstbestimmung am Lebensende. Mit ihrem Ja haben die Stimmberechtigten ein starkes Zeichen für die persönliche Freiheit, die Menschenwürde und das Recht auf selbstbestimmte Entscheidungen auch in schwierigen Lebenssituationen gesetzt.
Für die AL steht der Mensch im Zentrum. Wer unheilbar krank ist oder am Ende seines Lebens vor schwerem Leid steht, soll das Recht haben, selbst über die letzten Schritte seines Lebens zu entscheiden und dies, ohne zu einem belastenden Ortswechsel gezwungen zu werden. Die Annahme der Vorlage stärkt die Autonomie der Betroffenen und respektiert unterschiedliche Lebensentwürfe und Wertvorstellungen.
«Das heutige Ja zur Selbstbestimmung am Lebensende ist ein Ja zu Würde und ein Ja zum Grundrecht, über das eigene Leben – und Sterben – selbst zu entscheiden», sagt Kantonsrätin Nicole Wyss. «Und, an den strengen Voraussetzungen für den assistierten Suizid ändert sich durch diese Änderung nichts»
Gleichzeitig bleibt für die AL klar: Selbstbestimmung setzt gute Rahmenbedingungen voraus. Dazu gehören gute und faire Arbeitsbedingungen in der Pflege, eine starke Palliativversorgung, ein umfassender Zugang zu Betreuung und Pflege sowie eine bezahlbare Gesundheitsversorgung für alle.
Medienmitteilung der AL vom 27. September 2026.
(Bild: Donna McCartney via unsplash.com)