Aus «Alternative Liste» wird «Alternative Linke»

Die Mitgliederversammlung vom 26. Mai 2026 hat beschlossen: Aus «Alternative Liste» wird «Alternative Linke».

Die AL befindet sich im Wandel. Die Partei ist heute geprägt von neuen Gesichtern und einem Erneuerungsprozess, der auch nach aussen sichtbar werden soll. Der neue Name bringt auf den Punkt, was die AL längst ist: keine lose, historisch gewachsene Wahlliste, sondern eine Partei mit klarem Profil links der SP und der Grünen, die sowohl auf der Strasse als auch parlamentarisch tätig ist – ohne den Blick für das grosse Ganze zu verlieren.

Die AL wäre nicht die AL, wenn ein solcher Wechsel nicht ohne lebhafte Diskussion über die Bühne gehen würde. So wurden auch Bedenken geäussert, sich auf dem simplifizierenden Links-Rechts-Spektrum zu positionieren. Auch das A wurde kritisch hinterfragt. So warf ein Parteimitglied eine Umbenennung zu «Autonome Linke» in den Raum. Am Ende überwogen die positiven Stimmen zugunsten «Alternative Linke» in einer Atmosphäre des Aufbruchs und der Antrag wurde mit 31 zu 3 Stimmen bei 4 Enthaltungen angenommen. 

«Alternative Linke – der Name benennt, was wir sind» sagt AL-Kantonsrätin und Vorstandsmitglied Nicole Wyss.   

Nun startet der operative Prozess der Umbenennung, damit die Alternative Linke bei den kantonalen Wahlen vom 4. April 2027 nicht nur mit dem bereits erneuerten Erscheinungsbild, sondern auch unter einem neuen Namen antreten kann, der das bekannte radikal soziale Profil klarer wiedergibt.

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Medienmitteilung vom 26. Mai 2026.