Nicole Wyss und Melanie Berner für die Regierungsratswahl nominiert

Die AL hat an ihrer Vollversammlung vom vergangenen Dienstag Kantonsrätin Nicole Wyss und Alt-Kantonsrätin Melanie Berner als Kandidatinnen für den Regierungsrat nominiert.

Was sich eine alleine nicht zumuten möchte, schaffen zwei gemeinsam mit links. Das haben sich Nicole Wyss und Melanie Berner gesagt, als sie beschlossen, sich der Vollversammlung (VV) gemeinsam als Kandidatinnen für die Regierungsratswahlen vorzustellen. Keine klassische Zweierkandidatur – eine gegen die andere –, sondern mit vereinten Kräften zu zweit. «Es ist höchste Zeit, Top-Sharing in Exekutivämtern zu thematisieren», sagt Nicole Wyss. 

Die VV hat den Vorschlag ohne Gegenstimme mit begeistertem Applaus angenommen. Somit sind die beiden als Kandidatinnen für die Regierungsratswahlen im kommenden April nominiert. Ein Regierungsamt übersteigt ein 100%-Pensum bei Weitem. Dies schliesst Menschen, häufig Frauen, die regelmässig unbezahlte Care-Arbeit leisten, von diesem Amt aus. «Das muss sich ändern!», fordern Berner und Wyss. Mit den beiden stellt die AL ein Duo zur Wahl – zwei Mütter, die politisch versiert und dossierfest sind. Wird eine gewählt, teilen sie sich die Arbeit auf, indem z.B. die Gewählte die andere als persönliche Mitarbeiterin anstellt.

Für beide ist es genauso wichtig, dass sie sich die Kampagnenarbeit aufteilen können. Melanie Berner betont: «Unser Top-Sharing beginnt nicht bei einer allfälligen Wahl, sondern hat mit der Nomination begonnen – radikal sozial eben».

Nicole Wyss ist ausgewiesene Gesundheitspolitikerin. Seit Jahren kämpft  sie hartnäckig unter anderem für ein gerechteres System bei der individuellen Verbilligung der Krankenkassenprämien.

Melanie Berner hat ihre Kompetenz in Steuerfragen bei der Kampagne zur kantonalen AL-Volksinitiative «Keine Steuergeschenke für Grossaktionärinnen und Grossaktionäre» unter Beweis gestellt. 

Konsequent setzen sich Nicole Wyss und Melanie Berner für eine gerechte Gesellschaft ein. Fachwissen und Erfahrung im Bildungsbereich eint sie in ihrem Einsatz gegen das Langzeitgymnasium, für die Stärkung der Berufsbildung und für mehr Ressourcen für die integrative Schule.

Medienmitteilung vom 1. Juli 2026

Siehe dazu auch die Berichterstattung in der NZZ und im Tagi.

(Bild: Amanda Nikolic)