Bahnhof Wipkingen: Flashmob gegen Frust-Fahrplan

Mit einer Aktion am frühen Morgen des 16. Juni protestierten die Anwohner/-innen von Wipkingen gegen den Abbau der Bahnverbindungen in ihr Quartier. 6000 Personen haben bereits eine entsprechende Petition unterzeichnet.

Für die Anwohner von Wipkingen war der Start der neuen Durchmesserlinie kein Freudentag. Rund 80 Quartierbewohner haben heute Montagmorgen mit einer Aktion unter dem Titel «Ciao, Ciao, ZVV – Ade, ade, SBB» gegen die Neuerungen protestiert, die mit dem ausserordentlichen Fahrplanwechsel gestern Sonntag auf sie zugerollt sind.
«Damit verliert der Bahnhof Wipkingen zwei Drittel seiner S-Bahn-Verbindungen, obwohl er mit bisher täglich 5500 ein- und aussteigenden Passagieren zu den 40 wichtigsten Bahnhöfen des Kantons zählt», heisst es in einer Medienmitteilung. Das Communiqué wurde unter anderem von der Zürcher SP-Gemeinderätin Simone Brander, den AL-Gemeinderätinnen Andrea Leitner und Rosa Maino sowie der AL-Kantonsrätin Judith Stofer unterzeichnet.

Auch Beni Weder, Präsident des Quartiervereins Wipkingen, hat die Aktion unterstützt. Wipkingen kämpft bereits seit längerem für seinen Stadtbahnhof und verlangt eine bessere Anbindung ans Zürcher S-Bahn-Netz. Der Quartierverein hat dazu eine Petition lanciert, die bis heute über 6000 Personen unterzeichnet haben. Bis Ende Woche wird die Unterschriftensammlung noch weitergeführt.
Der Flashmob im Videofilm