Richard Wolff stellt sich der Kritik von Jugendlichen

Am 19. November stellte sich Richard Wolff den kritischen Fragen von Jugendlichen aus den Kreisen 3 und 4, die sich durch ständige Polizeikontrollen in ihrem Quartier schikaniert fühlen. „Im Leitbild der Polizei steht,“ so Wolff – „dass wir keine Diskriminierungen dulden. Doch der Abend zeigt: Es gibt sie.“

An der Podiumsdiskussion „Die Polizei – dein Feind und Helfer“ der Offenen Jugendarbeit (OJA) Kreis 3&4 schilderten Secondos anschaulich, wie sie manchmal an einem Tag bis zu drei, vier Mal kontrolliert würden: auf dem Heimweg von der Schule, vor der Haustür, beim Abhängen auf der Fritschiwiese. Richi Wolff zeigte sich nach den Berichten der Jugendlichen sichtlich bewegt und stellte weitere Gespräche in Aussicht. Die Jugendlichen hätten Recht, wenn sie mit Respekt behandelt werden möchten. Wolff: „Ich bin mit dem Ziel angetreten, das Polizeidepartement noch besser zu machen.“

Die Berichte:
Wir wohnen doch bloss hier, Mann! (TA 21. November 2013)
Es hat gebrodelt (NZZ online 20. November 2013)
Bericht im Regionaljournal SRF (20. November 2013) (NEU)