Walter Angst

Kein Landverkauf ohne Gegenleistung

Die Alternative Liste, Grüne und IG Hardturmquartier kündigen das Referendum gegne den Verkauf von 3‘136 m2 Bauland am Mühleweg an die Grundeigentümer Hardturm AG (Albers-Gruppe) und Prospera AG (Halter Immobilien) zustimmt an. Der Gemeinderat entscheidet am 3. Februar. In Kürze, worum es geht: Der Verkauf erfolgt zu einem Spottpreis von 1‘400 Franken pro m2 (Details…

Die Alternative Liste, Grüne und IG Hardturmquartier kündigen das Referendum gegne den Verkauf von 3‘136 m2 Bauland am Mühleweg an die Grundeigentümer Hardturm AG (Albers-Gruppe) und Prospera AG (Halter Immobilien) zustimmt an. Der Gemeinderat entscheidet am 3. Februar. In Kürze, worum es geht:

  • Der Verkauf erfolgt zu einem Spottpreis von 1‘400 Franken pro m2 (Details zum Landpreis).
  • Unmittelbar nach dem Verkauf soll mit dem Bau des 200 Mio. teuren Hard-Turm-Park begonnen werden – ein superteures Hochhaus mit Hotel und Business-Appartements (Projekt).
  • Mauschelei und Salamitaktik: Bei der Planung hat der Stadtrat Quartierbevölkerung, Parlament und Öffent­lichkeit ausgetrickst. Den Gestaltungsplan und drei Landverkäufe hat er im Alleingang beschlossen (Besitzverhältnisse).
  • 2001 wurde nach einer Referendumsdrohung von Mieterverband, AL und Grünen der Wohnanteil von 20% auf 30% erhöht. Jetzt sollen statt zahlbarer Wohnungen zwei Hotels und Luxusappartements gebaut werden (Chronologie).
  • Vor kurzem versprach der Stadtrat den BewohnerInnen hoch und heilig für die Zukunft Mitsprache bei der Ent­wicklung eines bevölkerungsfreundlichen Hardturmquartiers. Jetzt veräppelt er das Quartier erneut (Rückweisungsantrag AL/Grüne).

Pressemitteilung vom 1. Februar