Harsplen-Areal, auf dem auch dank der AL die erste städtische Siedlung in Witikon gebaut wird (Bild: Mischa Schiwow)
In Witikon werden seit ein paar Jahren ganze Siedlungen leer gekündigt und abgerissen: Das Noldin-Areal, die Ersian-Siedlung an der Witikonerstrasse und die drei Wohnhäuser der Fundamenta an der Buchholzstrasse 115 – 119 sind nur drei von vielen Beispielen, wo langjährigen Mieter:innen gekündigt wurde. Witikon ist im kommunalen Richtplan als «Verdichtungsgebiet» ausgeschieden, was schon vor der Auflage der neuen Bau- und Zonenordnung (BZO) den Abriss und die Erstellung von Esatzneubauten befeuert. Gemeinsam ist diesen Projekten, dass die abgerissene Bausubstanz keineswegs baufällig war und Wohnungen auch im unteren Preissegment eine hohe Wohnqualität aufwiesen.
Im Quartier kämpft die AL schon lange an der Seite der Mieter:innen gegen Rendite-Leerkündigungen und die Forderung nach Erhalt von preisgünstigem Wohnraum. Der Anteil an gemeinnützigen Wohnungen ist in Witikon mit aktuell knapp 9% besonders tief. Die AL hat sich gegen das Swiss Canto Projekt gewehrt und sich dafür eingesetzt, dass auf dem Areal Harsplen nun die erste städtische Siedlung gebaut wird. Sie ist auch an der Seite der IG Pro Witikerhuus im Kampf gegen das völlig überdimensionierte Neubauprojekt der Swiss Re.
Austausch mit AL-Stadtratskandidatin Tanja Maag und AL-Gemeinderatskandidat Mischa Schiwow
Am Samstag 14. Februar von 11h30 – 12h30
Im Quartiersaal im Zentrum, Witikonerstr. 279, 8053 Zürich