• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen
  • Zur Fußzeile springen
Alternative Liste Zürich

AL Alternative Liste Zürich

  • Wahlen
  • Partei
    • AL-Info
    • Erfolge
    • Statuten
    • AL Winterthur
  • Personen
    • Parlament
    • Mandate
    • AL intern
  • Positionen
    • Bildung
    • Gesundheit
  • Aktuell
    • Abstimmungsparolen
    • Termine
  • Mitmachen
    • Spenden

Mehr AL für unsere Stadt

Am 8. März will die AL die linksgrüne Mehrheit im Gemeinderat verteidigen, die AL-Gemeinderatsfraktion verstärken und mit Tanja Maag wieder in den Stadtrat.

19. Januar 2026 von Niklaus Scherr

Am 8. März wird in der Stadt Zürich gewählt. Die AL hat drei klare Wahlziele: Verteidigung der linksgrünen Mehrheit im Gemeinderat, Verstärkung der AL-Gemeinderatsfraktion und Wiedereinzug der AL in den Stadtrat mit Tanja Maag.

Linksgrüne Parlamentsmehrheit verteidigen!

Für die Verwirklichung unserer politischen Ziele ist eine parlamentari-
sche Mehrheit von SP, Grünen und AL zentral, vor allem bei Budget- und Finanz-fragen, wo hohe Abstimmungsquorengelten. Eine solche Mehrheit sollte allerdings nicht als bequemer Freipass und Instrument purer Machtpolitik genutzt werden, um beliebige Anliegen durchzudrücken. Bei wichtigen Entscheiden, die langfristig tragen sollen, müssen die linksgrünen Parteien immer auch nach breiten Mehrheiten unter Einbezug der Mitte-Parteien (EVP, Mitte, GLP) suchen.

AL als Taktgeberin

Eine starke Präsenz unserer Partei im Gemeinderat ist unerlässlich. Als regierende Mehrheitspartei ist die SP ganz auf Machterhalt getrimmt: Ein Dampfer, der nach festem Fahrplan auf festen Routen fährt. Im Vergleich dazu ist die AL als wendiges Schnellboot unterwegs. Bei zentralen politischen Themen ist unsere Partei immer wieder Taktgeberin und Innovationsmotor. Und als Tabubrecherin auch bereit, Häme hinzunehmen. In der Wohnpolitik haben wir als Erste früh schon die Debatte um Mindestanteile preisgünstiger Wohnungen bei Aufzonungen lanciert und – auch gegen den Widerstand von SP-Exekutivmitgliedern – beharrlich ein Verbot von Airbnb- und Business Apartments in Wohngebieten gefordert. Es ist zuvorderst die AL, die das Ersatzneubau- und Tabula-Rasa-Dogma aus ökologischer und sozialer Sicht in Frage stellt, zuletzt etwa bei den Seebahnhöfen und aktuell beim Kispi-Areal. Im Januar 2026 hat der Gemeinderat definitiv ein medizinisches Versorgungsangebot für Menschen ohne Krankenversicherung – vor allem für die rund 10’000 Sans-Papiers – beschlossen. Damit haben wir unseren 8-jährigen Kampf für eine Gesundheitsversorgung, die alle einschliesst, mit Erfolg gekrönt. Ihren Tabubruch und die Forderung, die kommerzielle Werbeflut im öffentlichen Raum einzudämmen, musste die AL mit einem Plakataushangverbot bezahlen.

Gegen Gentrifizierung

Bei den Langzeitregierenden von SP und Grünen steht die stetig vorangetriebene Optimierung der Stadt als Leuchtturm-Projekt und ökologische Vorzeige-Metropole im Zentrum. Ob Verkehrsberuhigung, Quartieraufwertung oder Dekarbonisierung des Gebäudeparks: In einer kapitalistischen Ökonomie schlagen sich alle Verbesserungsmassnahmen in Wertsteigerungen bei den Immobilien nieder und führen ohne Gegenmassnahmen zur Vertreibung von Wenigverdienenden. Dieser Aspekt wird oft verkannt und gern verdrängt. Auch in der Erfolgsbilanz der SP, die sich nach drei Jahrzehnten an der Macht immer mehr zu einer «Mittelstand first»-Partei entwickelt.

Die AL widersetzt sich der Gentrifizierung mit aller Kraft. Nein, wir träumen nicht von einer isolierten Insel der Glückseligen in einer Netto-Null Oase, die mensch sich nur noch ab einem gewissen Einkommen leisten kann. Unser Fokus gilt den Menschen, die unsere Stadt am Laufen halten und ihrem Anspruch, weiterhin hier leben zu können. Nicht den Tüftler:innen von Google und Anthropic hinter ihren Bildschirmen an der Europaallee, von denen die Stadtpräsidentin schwärmt, sondern dem Bodenpersonal, den Frauen und Männern, die spätabends und frühmorgens ihre Büros putzen und oft zum Pendeln gezwungen sind, weil sie sich die Stadt nicht mehr leisten können.

Mit Tanja Maag wieder im Stadtrat!

Last but not least: Zu einer linksgrünen Politik auf Augenhöhe und einer echten «gauche plurielle» gehört auch der Einsitz der AL in der Stadtregierung. Einige im rot-grünen Establishment haben die Ära Wolff stets als politischen Betriebsunfall verstanden, den es 2022 zu korrigieren galt. Von allen linksgrünen Parteien stellt die AL den bescheidenstmöglichen Anspruch auf Regierungsbeteiligung: ein Stadtratssitz, um überhaupt vertreten zu sein. Dass wir bereit sind, in der Exekutive Verantwortung zu übernehmen, haben wir gezeigt. Mit Tanja Maag stellen wir eine Kandidatin, die das nötige Rüstzeug mitbringt. Tanja ist geerdet. Gradlinig. Herzlich. Hartnäckig. Sie handelt mit Sachverstand und Empathie. Ihr Augenmerk gilt den Menschen. Radikal sozial eben.

Zürich maag Tanja und gibt ihr am 8. März die Stimme!

Der Beitrag erschien im AL-Info 1/26, S. 1.

Kategorie: Aktuell, Wahlen 2026 Stichworte: Wahlen 2026

Seitenspalte

Mehr AL für unsere Stadt

Niklaus Scherr

Kategorien Blog

  • Aktuell
  • AL im Kanton
  • AL Schweiz
  • AL-Info
  • Allgemein
  • Bildung
  • Energie
  • Finanzen
  • Frauenrechte
  • Freiraum
  • Gesundheit
  • Gleichstellung
  • Grundrechte
  • Intern
  • International
  • Interviews
  • Klima
  • Kultur
  • Kunst
  • LGBTQIA+
  • Medien
  • Migration
  • Mobilität
  • O-Ton
  • Öffentlicher Raum
  • Politik
  • Service Public
  • Solidarische Grundversorgung
  • Solidarität
  • Sozial
  • Staat
  • Stadt Zürich
  • Steuern
  • Systemrelevant
  • Umwelt
  • Verkehr
  • Wahlen 2026
  • Wirtschaft
  • Wohnen

Footer

Kontakt

Molkenstrasse 21
8004 Zürich
044 242 19 45
076 577 45 19
sekretariat@al-zh.ch

IBAN: CH53 0900 0000 8706 3811 5

Social

  • Twitter
  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube
  • Bluesky

Suchen

Newsletter abonnieren
Telegram-Channel beitreten
Für Medienverteiler anmelden

© 2026 Alternative Liste AL Zürich

  • Impressum/Downloads
  • Datenschutz