Anecken statt einstecken – die Linke diskutiert und feiert
Die AL organisiert den Kongress der neuen Linkspartei und lädt am 5. März zu einem politischen Fest mit Beschlüssen, Debatten und Konzerten in die Rote Fabrik ein.
Vor einem Jahr ist sie gegründet worden. Jetzt findet ihr zweiter Kongress in Zürich statt. Die im Entstehen begriffene Linkspartei „Alternative Linke - La Gauche - La Sinistra“ diskutiert am Morgen des 5. März über ihre nächsten Taten, unter anderem über die Lancierung einer gesamtschweizerischen Volksinitiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung für ausländische Millionäre. Am Nachmittag und Abend lädt sie zu offenen Debatten und zu einem Fest ein.
Diskutiert wird am Nachmittag über das Reizthema EU. Sollen Linke fürs „Draussen bleiben“ oder fürs „Mitmachen“ optieren .. oder und vor allem Rechte verteidigen, die mit der Annäherung der Schweiz an die EU unter Druck geraten sind? Am Abend geht es um Strategien gegen die Gentrifizierung der Städte und feministische Gesellschaftsentwürfe für ein Wirtschaften mit Zukunft.
Dazwischen lädt das Zürcher 2-x-Nein-Komitee zu einem Potpourri gegen die Schweizermacher ein. Nach dem Entscheid des Kantonsrats für ein massiv verschärftes Einbürgerungsrecht und der Ankündigung der SVP, dieses Verhinderungsgesetz mit einem „konstruktiven“ Referendum toppen zu wollen, werden die Zürcherinnen und Zürcher im Herbst 2011 eine zweites Mal die Chance haben, mit „2 x Nein“ die Scharfmacher und Hetzer zu stoppen. Rechtsanwalt Marc Spescha, die Schriftstellerin Melinda Nadj Abonji, der Sänger Jurczok 1001, der Psychoanalytiker Berthold Rothschild, Schon- und Noch-Nicht-Eingebürgerte sowie weitere Gäste werden in einer von Samir moderierten polit-kulturellen Collage die Trommel dafür rühren, dass das doppelte Nein beim zweiten Anlauf einen Erfolg einfahren kann.
Am Abend geht das Fest weiter mit „Jaune toujours“ aus Brüssel (Chanson/Gipsy), der Berner Ska- und Reggae-Truppe „Open Season“ und der aus der Berliner HipHop-Szene herausgewachsenen Gruppe „Smith and Smart“, die nebenbei auch von den Mühen des Lebens in einer überhypten Stadt und dem Wegrationalisieren kultureller Nischen und Perlen erzählen.
Flyer mit Programm (PDF) (627 KB)
Eintritt
Debatten und Konzerte:
CHF 25.
Kongress (inkl. Mittagessen):
CHF 60 resp. CHF 30 (AHV/IV/ALV/Sozialhilfe und Leute in Ausbildung).
Kombi-Eintritt (Kongress, Debatten, Konzerte):
CHF 80 resp. CHF 40 (AHV/IV/ALV/Sozialhilfe und Leute in Ausbildung).
Veranstalterinnen
- Alternative Liste Zürich
- Alternative Linke – La Gauche – La Sinistra
- Zürcher 2-x-Nein-Komitee
Plan für Anreise Rote Fabrik:
http://www.rotefabrik.ch/de/kontakt/anreise.php
